Lipödem


Frau Dr. med. Britta Bockelmann, Fachärztin für Venen - und Lympherkrankungen (links im Bild)
sowie HYPOXI-Schulungsleiterin Heike Dietrich (rechts im Bild)

stellen sich den Fragen zum wichtigen Thema Lipödem:

Antwort Dr B.:
Bereits in jungen Jahren beginnen Frauen u.a. an Hüfte und Oberschenkel zuzunehmen. Die Betroffenen sehen das anfangs recht locker und versuchen dem Problem mit Sport und Diät beizukommen.

Diagnose: Lipödem

Antwort Dr. B
Nein. Da sehr oft die Diagnose nicht richtig gestellt wird, sieht man die Ursache leider noch zu häufig in falschen Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung der Betroffenen. Dies ist jedoch nicht richtig. Die Problematik ist eine genetisch bedingte Vermehrung der Fettzellen. Die vermehrte Fettzellansammlung an diesen typischen Körperregionen ist sport-u.diätresistent. Selbst durch intensivstes, regelmäßiges Fitnesstraining sind diese Problemzonen nicht zu beeinflussen.Bei herkömmlichem Fitnesstraining kommt es nicht zu ausreichender Sauerstoffversorgung in den Fettzellen somit nicht zur Fettzellreduktion. Gerade an dieser Stelle setzt das HYPOXI-Training an. Durch die Über- u. Unterdruckbehandlung wird sauerstoffreiches Blut ins Fettgewebe und bis in die äußersten Hautschichten gesaugt. Das führt dazu, daß Fett verbrannt wird und eine Umfangsminderung erfolgt. Gleichzeitig wird das Hautbild gestrafft und der Cellulite entgegenwirkt

Antwort Dr B.:
Wir reden hier über das Krankheitsbild Lipödem, besser bekannt als Reiterhose. Es handelt sich um eine angeborene Fettverteilungsstörung. Lipödeme entstehen anfangs an den Hüften, später sind die ganzen Oberschenkel betroffen, seltener auch die Unterschenkel.

Antwort Dr B.:
Leider wird das Lipödem auch heute noch von vielen Ärzten nicht erkannt. Daher ist es wichtig, schon beim geringsten Verdacht einen Spezialisten/in (Lymphologen/Phleb-logen) aufzusuchen.Typische Zeichen des Lipödems: Im Anfangsstadium u.a. breite Hüften, Reiterhosen, Polster im Bereich der Innenseiten der Oberschenkel. Beim Gehen reiben die Oberschenkel an den Innenseiten aneinander. Typisch ist ein schmaler Oberkörper mit schmaler Taille

Antwort Dr B.:
Typische Anzeichen sind Wassereinlagerungen und schwere Beine. Im weiteren Stadium entstehen Spannungs - Druck - und Berührungsschmerzen.

Antwort Dr B.:
Der Krankheitsverlauf des Lipödems kann in 3 Stadien unterteilt werden. Im Stadium 1 spricht man von "Orangenhaut" bzw. Cellulite. In diesem Stadium kann man noch von einem ästhetischen Problem reden. Man sollte jedoch in diesem Stadium schon etwas dagegen unternehmen, damit es sich nicht zu einer ernsten Krankheit entwickelt.Bereits im Stadium 1 klagen viele Patienten über schwere ,angeschwollene Beine, vor allem abends.

Antwort Dr B.:
Die Cellulite, Reiterhose u. Wassereinlagerungen kann man gut mit konventionellen Methoden behandeln.

Antwort Dr B.:
Bislang kannte man im konventionellen Bereich die unter ärztlicher Leitung durchgeführte Entstauungstherape mittels Kompressionsverbänden und begleitender Manueller Lymph-Drainage. Das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen, Bewegungsübungen, gesunde Ernährung sowie Hautpflege gehören dazu.

Lange war ich auf der Suche nach einer unterstützenden Behandlungsmethode, bei Lipödempatientinnen. Im Laufe meiner Recherche bin ich auf die HYPOXI-Therapie gestoßen.
Um mich gänzlich von der HYPOXI-Methode zu überzeugen, habe ich persönlich - mit sehr gutem Erfolg - die Therapie in Mainz-Hechtsheim getestet.

Antwort Dr B.:
HYPOXI-Therapie ist eine sehr effektive, unterstützende Therapieform gegen Cellulite und Reiterhosen. Durch die Unter - und Überdruck-Kompressionstherapie profitieren vor allem schwache Venen, schwere angeschwollene Beine mit belasteter Lymphe, sowie schlaffes Bindegewebe. Es kommt bei entsprechender Anwendung zu einer Umfangsreduzierung gerade in den Problembereichen Bauch, Oberschenkel, Hüfte, was mit den Erfolgen einer Liposuktion gleichzusetzen ist . Ein weiterer Vorteil der HYPOXI-Therapie ist die generelle Verbesserung des Stoffwechsels und des Lymphabflusses. Durch die HYPOXI-Therapie mit Bewegung und Ernährungsoptimierung und den sichtbaren Erfolgen bekommt die Patientin ein positives Körper-u.Lebensgefühl. Das wiederum schafft Impulse für eine nachhaltig bessere und wohltuende Lebensführung.

Antwort Dr. B
Ja! Nach erfolgreicher Selbsterfahrung haben Frau Dietrich und ich gemeinsam ein spezielles Behandlungsprogramm zusammengestellt, welches individuell auf jede Anwenderin abgestimmt wird.

Antwort H.D.:
Die Therapie ist unterteilt in 3 Intensiv - und 3 Erhaltungsmonate mit insgesamt 66 Anwendungen. Zur weiteren Optimierung des Erfolges wird eine 3-monatige begleitende
Entsäuerungstherapie ( 1 x pro Monat ) in der Praxis von Frau Dr. B. durchgeführt. Dies dient der optimalen Entschlackung und Stärkung des Bindegewebes.

Antwort Dr B.:
Der Erfolg wird in meiner Praxis regelmäßig durch Messung der Fett - und Muskelmasse kontrolliert, um den Anteil der Fettreduktion bei Erhaltung der Muslelmasse zu dokumentiern. Ich informiere mich über die Eßgewohnheiten meiner Patientinnen und führe med. Ernährungsberatung durch. Desweiteren sehe ich durch die Kontrolltermine bei meinen Patientinnen die sichtbaren und persönlichen Erfolge.

Antwort Dr B.:
Selbstverständlich. Viele meiner Patientinnen haben sich für dieses Programm entschieden und haben bereits deutliche persönliche Erfolge.

Antwort Dr B.:
Das HYPOXI-Training ist für jede Frau geeignet, die etwas gegen Cellulite, Reiterhosen, Wassereinlagerungen und schwere Beine tun möchte.Aus medizinischer Sicht ist neben der HYPOXI-Therapie unbedingt eine ärztliche Untersuchung der Beine ratsam, da viele Lipödempatientinnen auch an Krampfadern und Besenreisern leiden. Diese sollten ebenfalls behandelt werden,um weitere ,schwerwiegende Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Die medizinische Begleitung der HYPOXI-Therapie und auch die Nachbehandlung ist von entscheidender Bedeutung,um nachhaltige Erfolge zu gewährleisten. Diese sollte von einem darauf spezialisierten Arzt/Äztin (Lymphologen) erfolgen.

Antwort H.D.:
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Antwort H.D.:
Für die Anamnese mit anschließender Probeanwendung sollte man gut 90 Min. investieren.

Antwort H.D.:
Nach den ersten Anwendungen ist ein deutlicher Erfolg spür - und sichtbar.

Wir danken den Damen für das Gespräch.